Höhere Effizienzklasse

Das Lüftungsgerät freeAir 100 hat ein besonders gutes Verhältnis von eingesparter Heizenergie zum Bedarf an Betriebsenergie. Dank der hohen Energieeffizienz wurde das freeAir 100 im Jahr 2014 für Passivhäuser zertifiziert und erhält nach der EU-Ökodesign-Richtlinie die Bestnote A+. Möglich wird das durch die effektive Wärmerückgewinnung von praktisch 90 Prozent, die sensorgesteuerte Anpassung der Luftwechselrate an den tatsächlichen Bedarf und die Möglichkeit einer kaskadierten Luftführung.

Für Sie zahlt sich die hohe Energieeffizienz gleich doppelt aus: Zum einen können Sie typischerweise 25 Prozent an Heizenergie einsparen. Bei hochgedämmten Gebäuden kann dieser Anteil bei bis zu 50 Prozent liegen. Zum anderen können sich dadurch auch Vorteile für den Gebäudeenergieausweis oder die KfW-Förderklasse ergeben.

Neue KfW-Förderung von Lüftungsanlagen bei Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme

Zum Jahresbeginn 2016 wurde das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ erweitert. Neu ist die Förderung effizienter Kombinationslösungen über das Zuschussprogramm 430 und das Kreditpro-gramm 151/152. Die zusätzliche Förderung kommt Bauherren zugute, die ihre Heizung austauschen oder eine Lüftungsanlage einbauen möchten. „Mit dem Einbau einer Lüftungsanlage (Lüftungspaket) in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle werden Bauschäden wie Schimmel verhindert und der Wohnkomfort gesteigert.“, heißt es in der Begründung der KfW.

kfw-Förderung für Wohnraumlüftung freeAir

Lüftung geschenkt: Mit den Zuschüssen der KfW für
das Lüftungspaket lässt sich – je nach Konfiguration –
bereits eine komplette freeAir-Lüftungsanlage
finanzieren

Bauherren, die die Effizienzmaßnahmen aus eigenen Mitteln finanzieren, können beim Lüftungspaket mit einem Investitionszuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten rechnen. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 50.000 Euro, der maximale Zuschuss beträgt demnach 7.500 Euro pro Wohneinheit. Kreditnehmer erhalten für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 %, also maxi-mal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Die technischen Mindestanforderungen der KfW übertrifft das freeAir-Lüftungsgerät mit einem Wärmebereitstellungsgrad von 87 % und einer spezifischen elektrischen Leistungsaufnahme von P=0,26 W/(m³/h) bei Weitem. Wichtig ist, dass die Förderanträge vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW eingereicht werden. Neben der Förderung über das Lüftungspaket kann der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wie bisher auch als Einzelmaßnahme gefördert werden. Hier liegt die Höhe der Zuschüsse bei einer Finanzierung aus eigenen Mitteln bei 10 % der förderfähigen Kosten, maximal gibt es 5.000 Euro je Wohneinheit (KfW-Zuschussprogramm 430).

Förderung von Lüftungsanlagen in den einzelnen Bundesländern

Diese KfW-Förderung ist grundsätzlich mit anderen Förderprogrammen kombinierbar, solange die förderfähigen Kosten nicht überschritten werden. Ausnahmen sind in den jeweiligen Merkblättern zu den Programmen aufgelistet. Für Bauherren ist das insofern interessant, als dass eine Reihe von Bundesländern eigene Programme zur Förderung von Lüftungsanlagen aufgelegt haben. Eine Übersicht findet sich auf dem Informationsportal Wohnungslüftung des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).
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Beispiel: Förderung von Wohnungslüftungsanlagen in Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Einbau einer Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung über das Förderprogramm Regenerative Energien mit bis zu 1.000 Euro pro Haus. Die Förderrichtlinie und die Antragsformulare für 2017 finden Sie hier.