Automatischer Feuchteschutz

Durch die Anforderungen der EnEV an die Luftdichtheit der Gebäudehülle kann die reine Fensterlüftung den erforderlichen Mindestluftwechsel kaum noch gewährleisten. Wird die im Haus entstehende Feuchtigkeit jedoch nicht ordnungsgemäß herausgelüftet, kann das bauphysikalische Schäden nach sich ziehen. Genau hier setzt das intelligente Feuchtemanagement des freeAir- Lüftungssystems an. Es sorgt bei zu hoher Luftfeuchtigkeit ganz automatisch für eine entsprechende Reaktion und verhindert zugleich die Überlüftung der Gebäude im Winter.

Die im Lüftungsgerät freeAir 100 integrierten Feuchte- und Temperatursensoren messen die relative Feuchtigkeit sowie die Temperatur innen und außen. Daraus ermittelt das Gerät die absolute Feuchte und kann so eine bedarfsgerechte Lüftung einstellen, die eine tatsächliche Entfeuchtung gewährleistet. Mit diesem Feuchtemanagement wird dem Feuchteschutz Rechnung getragen und einer gesundheitsschädlichen Schimmelbildung vorgebeugt.

Auch das bei Niedrigenergie- und Passivhäusern häufig auftretende Problem zu trockener Luft in den Wintermonaten ist damit vom Tisch. Gegenüber Geräten mit Enthalpie-Wärmetauscher und Feuchterückgewinnung bietet das Lüftungsgerät freeAir 100 einen entscheidenden Vorteil: Mit einer faktischen Wärmerückgewinnung von über 90 Prozent ist es deutlich energieeffizienter als Geräte mit Feuchterückgewinnung, die einen um 5 bis 10 Prozent reduzierten Wirkungsgrad aufweisen.

Die Auswertung von insgesamt 43 Kundenobjekten zeigt, dass die relative Luftfeuchtigkeit über einen Zeitraum von zwei Jahren stets im idealen Bereich zwischen 30 und 60 Prozent lag.

Richtige Luftfeuchtigkeit und Feuchteschutz durch Wohnraumlüftung

Jede Kurve ist ein Messwert für die relative Feuchtigkeit, gemessen über ein Jahr an 43 Kundenprojekten. Der Behaglichkeitsbereich liegt zwischen 30% und 60%.

Effektive Kellerentfeuchtung

Das Lüftungsgerät freeAir 100 eignet sich auch sehr gut zur Kellerentfeuchtung. Im Sommer wird bei hoher Luftfeuchtigkeit außen kaum Feuchtigkeit in den Keller eingebracht. Darin liegt ein deutlicher Vorteil zur Fensterlüftung, die gerade in den warmen Monaten die Luftfeuchtigkeit im Keller oft noch erhöht. Im Winter wird die Zuluft durch den Wärmetauscher auf ein höheres Wärmeniveau angehoben, die Feuchtekapazität dieser Luft steigt an – die Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und den Keller trocknen.

Die Sensorsteuerung sorgt dafür, dass Ihr Keller automatisch richtig gelüftet wird. Weder müssen Sie die Lüftung manuell oder mit Zeitschaltuhr regeln, noch ist ein teurer Taupunktsensor erforderlich. Das freeAir 100 verfügt außerdem über eine spezielle Entfeuchtungs-Stufe. Dabei wird die Entfeuchtung bereits ab 45 Prozent relativer Innenraumfeuchte aktiv.

Mittels der Software freeAir Connect, die auf unserer Homepage kostenlos heruntergeladen werden kann, können Sie sich einen Überblick über die Wassermenge (in g) verschaffen, die das freeAir 100 aus Ihren Räumen herausgelüftet hat. Zum Auslesen der Daten wird das Lüftungsgerät einfach über ein USB-Kabel mit dem PC verbunden.

Beispiel Entfeuchtung im Wohnbereich

Auswertung der Wassermenge (in g), die über einen Zeitraum von zwei Jahren über das freeAir-Lüftungssystem entfernt worden ist.

Entfeuchtung Wohnbereich: Werte

Beispiel Entfeuchtung Keller

Auswertung der Wassermenge (in g) die über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren über das freeAir-Lüftungssystem entfernt worden ist. Es wird deutlich, dass das System effektiv zur Kellerentfeuchtung beiträgt.

Entfeuchtung Keller, Werte